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Spitzmaul Nashornkalb "Kiacho"

Ein ca. 4 Monate altes, männliches Spitzmaul Nashornkalb wurde im September 2012 auf unserem Kuzikus Gebiet neben seiner sterbender Mutter gefunden. Ein Tierartzt war zur Begutachtung und für Probeentnahmen vor Ort, aber die Todesursache konnte nicht festgestellt werden.

Nun muß das Nashornkalb bis zu einem Mindestalter von ca. 2,5 Jahren von Menschenhand aufgezogen werden, erst dann kann es wieder in die Wildnis. Dies ist ein kompliziertes, zeitaufwändiges und kostenspieliges Unterfangen.

Wir haben uns dazu bereit erklärt das staatliche Nashornprojekt hiermit zu unterstützen und übernehmen jegliche Unkosten (Futter, Zäune und enorme Mengen an Milch & Glucose) und den Arbeitsaufwandt, der mit der Aufzucht eines Nashornkalbes verbunden ist.

Das bedeutet in den nächsten zwei Jahren müssen etwa 20 000 – 30 000 EUR zusätzlich aus privaten Mitteln finanziert werden.

Es ist wichtig das während der Aufzucht von Menschenhand keine zu enge Verbindung zwischen Mensch und Tier hergestellt wird, damit das kleine Rhino die Scheu vor dem Menschen nicht verliert.
Diese Scheu ist aber sein Schutz, denn damit erleichtert es die spätere Auswilderung in die Freiheit und erschwert die Wilderei.

Es gilt also eine Balance zu finden zwischen mütterlicher Fürsorge und gleichzeitiger Aufrechterhaltung der natürlichen Scheu vor dem Menschen. Das ist eine Herausforderung, denn es dürfen nur einige wenige Menschen Kontakt zu dem Nashorn aufnehmen.

      

Damit Sie oder Ihre Kinder das Nashornkalb trotzdem vor Ort beobachten können, arbeiten wir zur Zeit an einer "Besichtigungsstrategie". Diese besteht darin, dass Sie das Nashorn beobachten können, das Kalb Sie aber nicht registriert.
So können Sie sich selbst von der Einmaligkeit dieser seltenen Großsäuger überzeugen, während das Nashornkalb seine natürliche Scheu vor dem Menschen behält, die so überlebenswichtig sein könnte bei einer Begegnung mit der organisierten Wilderei.